Wie dumm können Menschen sein?

  • :thumbdown: Nur für den Ski-Tourismus: Ösis wollen Tiroler Gipfel wegsprengen!


    Der Linke Fernerkogel in den Ötztaler Alpen (Tirol): Noch ragt er stolze 3277 Meter in den Himmel. Doch das
    könnte bald vorbei sein. Für die Erweiterung eines Ski-Gebietes soll ein Teil des Berges einfach weggesprengt werden.


    Die Tiroler Skigebiete Pitztal und Ötztal wollen sich nämlich zusammenschließen. Noch mehr Pisten, noch mehr Touris, noch mehr Einnahmen verspricht man sich. Doch dieser eine Berggipfel steht im Weg. Also soll der Linke Fernerkogel einfach „geschleift“ werden, wie die „Kronen Zeitung“ berichtet. Umweltschützer laufen jetzt Sturm.
    Also wieder einmal Gier und Geldgeilheit vor Umwelt & Co.

    MSN - Nur für den Ski-Tourismus: Ösis wollen Tiroler Gipfel wegsprengen


    Da MSN Beiträge mit der Zeit löscht:

    Berggipfel in Tirol wird gesprengt für den Ski-Tourismus

    Die Skipisten-Betreiber wollen 750.000 Kubikmeter Gestein, Erde und Eis für das Vorhaben sprengen und anschließend abtragen. Dann geht es erst richtig los: 35.000 Kubikmeter Beton sollen hier verbaut werden.


    Das Bündnis „Allianz für die Seele der Alpen“, eine österreichische Initiative, fordert nun in einer Petition, dass das Vorhaben eingestellt wird: „Hände weg von unseren Gletschern!“, heißt es auf der Homepage.

    Österreicher wollen Gipfel eines Berges in Tirol wegsprengen

    Dabei ist der Klimawandel für Europäer gerade am deutlichsten in den Alpen abzulesen. Die Gletscher schmelzen im Rekordtempo dahin, werden Jahr für Jahr kleiner. Doch für den Massentourismus soll trotzdem dieser ganze Gletschergipfel mitsamt Eis um 40 Meter gekappt werden.


    Der österreichische Alpenverein, der World Wild Fund For Nature (WWF) und Naturfreunde gehen auf die Barrikaden, stellen sich mit ihrer Allianz gegen die Pläne, bei denen rund 0,72 Quadratkilometer Gletscher dem Wintersport zum Opfer fallen sollen. Unfassbar: Das entspricht einer Fläche von insgesamt 116 Fußballfeldern.

    Naturschützer gegen Sprengung von österreichischem Berggipfel

    Sechs Jahre würde die Umsetzung des Megaprojektes dauern. Dafür sind auch vier Kilometer an neuen Straßen und Wegen geplant, ein 600 Meter langer Tunnel, drei Seilbahnen, Restaurants und Bars für 1600 Gäste. Der Alpenverein kritisiert gegenüber Medien einen „massiven Eingriff in eine hochsensible Gebirgslandschaft“.

    Die Touristik-Lobby steht natürlich voll hinter dem Megaprojekt. Die Initiative „Lebensraum Pitztal“ schwärmt schon von der Konjunkturspritze, die das Projekt mit neuen Arbeitsplätzen und Angeboten in die Region bringt.

    Die Pitztaler Gletscherbahnen sprengten bereits letztes Jahr 8000 Kubikmeter Gestein ab, um eine Skipiste zu verbreitern. Der Eingriff war von der entsprechenden Naturschutzstelle nicht erlaubt. Die Skipiste musste geschlossen und der weggesprengte Grat wieder rekonstruiert werden. (fj)

  • Und?! Am Ende bleiben die Touris weg, weil kein Schnee mehr fällt, weils zu warm wird.

    Warum muss man eigendlich immer in der Natur herumpfuschen und das nur wegen ein paar Euros mehr in der Tasche?

    Anno 1503 / AddOn; Anno 1701 / AddOn; Anno 1404 / AddOn :thumbsup: ; Anno 2070 - Die Tiefsee / Anno 2205 - Anno 2205 KE :biere: / Anno 1800 :kaffee1:

  • Ich denke ich darf mich mal hier äußern als "Insider" :)


    Wegen Schnee... Wo lebt ihr den bitte? In Tirol wird schon seit Jahren regelmäßig künstlich beschneit. Das ist sogar Klima-schädlicher als Vieles andere was betrieben wird. Das Wasser für den "Kunstschnee" kommt aus Gebirgsseen und künstlichen extra dafür angelegten Stauseen auf den Bergen (die wurden auch freigelegt und gebaut) - natürlich reicht dieses Wasser schon lange nicht mehr aus und deswegen wird Wasser aus dem Tal auf den Berg rauf gepumpt oder teilweise sogar mit Hubschraubern herangeschafft (soviel zu Wahnsinn!). Das führt natürlich unweigerlich im Sommer zu Trockenheit in manchen Gebieten - das größte Verbrechen: Das meiste davon ist Trinkwasser! (Tirol ist mit Wasser gesegnet, wir haben hier fast nur Trinkwasserquellen)



    .. nur damit es genug Schnee für Weltcups und Tourismus gibt.


    Tirol lebt vom Wintertourismus. Rund 60.000 Arbeitsplätze hängen in Tirol vom Tourismus ab und bildet damit einen erheblichen Teil der Wirtschaftsleistung.




    Die vielen Skipisten und die zunehmende Bebauung am Berg sowie der Rückgang der traditionellen Almwirtschaft (immer weniger Almen werden bewirtschaftet/immer weniger Vieh wird auf die Berge gebracht im Sommer) führt zu Erosionen und der allgemeinen Veränderung der Berglandschaft. Die Bewirtschaftung sorgt dafür, dass Weideflächen erhalten und gepflegt werden. Ohne diese zieht sich die Vegetation immer weiter zurück, das Grün schwindet langsam und der Boden wird felsiger/schroffer - nur noch kleine Büsche und bestimmte Pflanzen können auf so einem kargen Boden gedeihen. Mit der Änderung der Vegetation am Berg ändert sich auch das Klima.




    Wir haben im Moment eine Schwarz/Grüne Landesregierung (Schwarz=ÖVP ist so was ähnliches wie bei euch die CDU/CSU, nur etwas moderner und weniger festgefahren, aber im Prinzip eine konservative Mitte-rechts Partei die vor allem Unternehmer vertritt). Zu den Grünen muss ich wohl nichts sagen (im Vergleich zu Deutschland sind sie eher unbedeutend, reden viel und machen im Grunde nur wenig bzw. gibt es immer "Kompromisslösungen" sobald sie in de Regierung sind und bei harten Entscheidungen stimmen sie auch gegen ihre eigenen Prinzipien, welche sie Propagieren - ich sag nur: nehmt euren Joschka Fischer als er 1999 sagte "Nie mehr Krieg - nie wieder Ausschwitz" als es darum ging einen Krieg mit Jugoslawien zu beginnen und sich aktiv zu beteiligen. Die Grünen sind doch gegen Kriege, oder?)


    Unsere Grünen sind in etwa gleich: Sobald sie in der Regierung sitzen wird mit der ÖVP/mit den Schwarzen mitgezogen und alle anderen Prinzipien vergessen. Die ÖVP will diesen Gletscher-Zusammenschluss haben, da es große Investoren gibt die viel Geld bringen. Das Land profitiert vom Tourismus, von mehr Skipisten, mehr Hotels, mehr Nächtigungen... deswegen wird die Agenda gepuscht.


    "Umweltschutz" und "Nachhaltigkeit" werden zwar propagiert, aber im Grunde ist alles meist nur Schall und Rauch.

    Der Zusammenschluss des Skigebietes steht so gut wie fest und ist fix - die Landesregierung wird hier nicht viel dagegen tun. Wenn irgendwas passiert, dann vom Bund oder von NGO's aus.



    Falls es jemanden noch mehr im Detail interessiert, stehe ich gerne für weitere Fragen zur Verfügung :)

  • Das Problem habe ich auch auf meiner Arbeit (Senioren-Zentrum).


    Ich habe momentan Keinen Küchenchef, und meine Regional-Chefin und ihr temporärer Vertreter interessieren die 150 Bewohner kaum. Solange die Monatlichen Einahmen mehr sind als die Ausgaben ist alles gut. Das ich teilweiße nicht genug Ware bekommen um für alle Bewohner was zu kochen ist da nur 2-Rangig. Oft muss ich bei Gemüse irgenwas aus dem Froster dazu mischen weil das was ich eigentlich für den Tag kochen soll nicht ausreicht.


    Wurst für Frühstück und Abend ist auch schlimm. Da wird für 6 Frühstücksplatten= 50-60 Portionen Aufschnitt ,1 einzelne Wurstpackung bestellt ( Selbst die Gastronomie-Packungen haben meist nur so 20-25 Scheiben). Und den rest soll man dann mit nicht verbrauchter Wurst der vorigen Platten ( Also nicht die Wurst die schon gelegt und zurück kam, sonder das was nach dem Legen noch in der Packung verblieb) auffüllen. Nur wird ja für diese Platten auch meist nicht genug bestellt. Also stehst du da, willst ausreichend Wurst legen, hast aber schlicht NIX da.


    Genauso ist es für diese Personen auch ganz Ok. Kakao, Obstkompott, Apfelmuss... zum teil mit Wasser aufzufüllen.

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